Anerkennung und Wertschätzung für Pflegende

Stärkung und Zeichen des Dankes zum internationalen Tag der Pflege

Am 12. Mai, dem internationalen Tag der Pflege, stehen alljährlich die professionell Pflegenden im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Seit 1967 wird in Deutschland an diesem Tag, dem Geburtstag von Florence Nightingale, Begründerin der modernen Krankenpflege, die Pflege gewürdigt. 1974 wurde er offiziell zum Internationalen Gedenktag erklärt.

Die Corona-Pandemie hat uns allen vor Augen geführt, wie existentiell wichtig die professionelle Pflege für unsere Gesellschaft ist. Es ist deutlich spürbar, dass sich das Bild der Pflegeberufe in der öffentlichen Wahrnehmung positiv verändert. „Endlich“, sagt Einrichtungsleiter Detlef Eikmeier von der Seniorenresidenz Lindenhof, „endlich wird Pflege nicht nur respektvoll wahrgenommen, wenn man selbst durch die Pflege eines nahen Angehörigen zum „Betroffenen“ geworden ist.“
„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten seit über einem Jahr in dieser Pandemie außergewöhnlichen Einsatz an vorderster Front. Viele neue Herausforderungen galt es seither zu bewältigen“, erklärt Eikmeier. Und das zusätzlich zu der ohnehin anspruchsvollen und verantwortungsvollen Aufgabe in der Pflege, die die Mitarbeiter nicht nur fachlich fordert, sondern auch als ganz Person bis ins Private enorm beansprucht.

Mit den seit Jahresbeginn erfolgreich durchgeführten Impfungen und Schnelltests, sind Pflegeeinrichtungen sichere Orte, an denen Bewohner beruhigt, geschützt und rundum professionell bestens gepflegt und betreut werden. Mit einer besonderen Aktion zum Tag der Pflege möchte deshalb der Lindenhof „Danke“ sagen und das einzigartige Engagement seiner Mitarbeiter in diesem Jahr würdigen.

Als kleines Zeichen stellt die Seniorenresidenz neben einem persönlichen Dank am 12. Mai  einen Imbisswagen mit internationalen Gerichten und einen Eiswagen im Garten der Seniorenresidenz bereit, an dem sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Frühdienst und Spätdienst, aber auch die Bewohnerinnen und Bewohner, kostenfrei und unbegrenzt Stärkung und Genuss bereiten können.

„Wir wollen auch den Bewohnern diesen kulinarischen Genuss nicht vorenthalten. Schließlich sind wir hier eine Familie“, betont Eikmeier. „Wir stehen das Schwierige zusammen durch, und wir feiern auch zusammen.“

Der Leitung des Hauses ist es allerdings wichtig, „dass wir unseren Mitarbeitenden nicht nur an diesem besonderen Tag Gutes tun, sondern stets ein offenes Ohr für ihre Belange haben. Die Pandemie hat physisch und psychisch einiges abverlangt. Die Folgen werden sicherlich noch eine lange Zeit spürbar sein. Zwar hat die Pflege an Vertrauen in der Gesellschaft gewonnen, was sich im Lindenhof auch durch positives Feedback von außen, aufmunternde Briefe, Geschenke und kleine Zeichen der Solidarität und Wertschätzung gezeigt hat. Leider besteht vereinzelt aber auch immer noch gelegentlicher Unmut über weiterhin bestehende Hygiene- und Schutzmaßnahmen.
Gerade in der Pandemie hat die Pflege bewiesen, wie umsichtig, professionell und motiviert alle an einem Strang ziehen. Der Team-Zusammenhalt wurde in der Krise noch einmal deutlich gestärkt – alle achten noch mehr aufeinander und unterstützen sich gegenseitig.

„Wir danken allen unseren Mitarbeiterinnen für diesen Einsatz und hoffen, dass die Gesellschaft diese Leistung nachhaltig würdigt und anerkennt“.

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